Deutsche Rohstoff AG nimmt Goldproduktion in der Mongolei auf

Die Deutsche Rohstoff AG (DRAG) weitet ihre Aktivitäten auf die Mongolei aus. Dazu wurde ein Vertrag mit dem mongolischen Unternehmen T&T Unix (T&T) abgeschlossen. T&T hält die Rechte an zwei Goldlagerstätten in der Provinz Bayankhongor, die über explorierte Ressourcen von zusammen 12.000 Unzen Gold verfügen. Es handelt sich dabei um sogenanntes alluviales- oder Seifengold, das rein mechanisch aus den Sedimenten ausgewaschen werden kann. Die beiden Lagerstätten sollen 2011 und 2012 abgebaut werden.

Vertrag mit mongolischem Partner unterzeichnet – Produktionsbeginn im Juni

Heidelberg. Die Deutsche Rohstoff AG (DRAG) weitet ihre Aktivitäten auf die Mongolei aus. Dazu wurde ein Vertrag mit dem mongolischen Unternehmen T&T Unix (T&T) abgeschlossen. T&T hält die Rechte an zwei Goldlagerstätten in der Provinz Bayankhongor, die über explorierte Ressourcen von zusammen 12.000 Unzen Gold verfügen. Es handelt sich dabei um sogenanntes alluviales- oder Seifengold, das rein mechanisch aus den Sedimenten ausgewaschen werden kann. Die beiden Lagerstätten sollen 2011 und 2012 abgebaut werden.

Die Vereinbarung sieht vor, dass T&T die Lagerstättenrechte und Genehmigungen zur Verfügung stellt und Vertragspartner für die mongolischen Zulieferer und Dienstleister ist. DRAG übernimmt die Leitung des Abbaus und stellt die Aufbereitungsmaschinen, die im Eigentum von DRAG verbleiben. Das gewonnene Gold wird alle zwei Wochen an die mongolische Staatsbank verkauft, die den internationalen Spotpreis mit einem 2%igen Abschlag bezahlt. Die Erlöse werden nach Abzug der operativen Kosten hälftig geteilt. Die Partner wollen weitere alluviale Goldlagerstätten in der Mongolei sichern und abbauen.

Dr. Titus Gebel, CEO der DRAG, kommentiert: „Wir haben uns nach langer Vorbereitung dafür entschieden, in die Mongolei zu gehen. Politische und rechtliche Stabilität sind aus unserer Sicht gegeben. Deutsche Unternehmen sind nach unserer Erfahrung in der Mongolei sehr willkommen. Wir haben zudem volles Vertrauen in unseren Partner T&T.“

Dr. Thomas Gutschlag, CFO, ergänzt: „Der große Vorteil der Seifengoldgewinnung liegt im vergleichsweise geringen Investitions- und Vorfinanzierungsbedarf. Wir gehen davon aus, dass wir schon in diesem Jahr unsere eingesetzten Mittel komplett zurückbekommen und einen Überschuss erwirtschaften. Hinzu kommt, dass die Aufbereitungsanlagen schnell auf- und abgebaut und an andere Einsatzorte gebracht werden können. Wir können uns vorstellen, den Seifengoldabbau künftig auch noch in anderen Ländern durchzuführen.“

DRAG hat zwei mobile Standard-Nassaufbereitungsmaschinen in Neuseeland fertigen lassen, die jeweils eine Kapazität von 50-75m3/Stunde haben. Die Maschinen sind auf dem Weg in die Mongolei. Weiteres Material wird aus Deutschland geliefert. Die Partner gehen davon aus, dass bis Anfang Juni alle Geräte vor Ort betriebsbereit sind und der Abbau starten kann. DRAG entsendet eigenes Leitungspersonal. Die erforderlichen Abbaugenehmigungen liegen vor. Die Behörden haben das von DRAG vorgelegte Konzept des umweltfreundlichen „Strip Mining“ ausdrücklich begrüßt. Bei diesem Verfahren wird jeweils nur ein Geländestreifen ausgehoben und im Anschluss gleich wieder rekultiviert. Da eine Gewinnung aufgrund der Witterungsverhältnisse nur bis Anfang November möglich ist, wird im 24-Stunden-Betrieb gearbeitet. Die Partner planen, in dieser Saison etwa 5.000 Unzen zu produzieren. Die Gesamtinvestition auf Seiten von DRAG beläuft sich auf unter 500.000 EUR.

Neben der konventionellen Seifengoldgewinnung wird auf den Lagerstättengebieten auch eine neue Trockentechnologie getestet, die DRAG zusammen mit der RWTH Aachen entwickelt hat. Im industriellen Maßstab kann Seifengold bisher nur unter Zugabe von Wasser gewonnen werden. Zahlreiche Seifengoldvorkommen befinden sich aber in völlig trockenen Gebieten, auch in der Mongolei. Die neu entwickelte Trockenanlage ersetzt das Wasser durch einen Luftstrom. Sie wird erstmals unter Einsatzbedingungen getestet. Sollte sich die Technologie bewähren, stünden große Gebiete in der Mongolei und in anderen Ländern erstmals dem industriellen Goldabbau offen.

Die im Entry Standard notierte Deutsche Rohstoff AG baut einen neuen Rohstoffproduzenten auf. Schwerpunkte sind Gold, Öl/Gas und sogenannte Hightech-Metalle wie Wolfram, Zinn und Seltenerden. Alle Projekte befinden sich in politisch stabilen Ländern mit Schwerpunkt in Deutschland. Das Geschäftsmodell gründet auf der (Wieder-) Erschließung von Vorkommen, die bereits in der Vergangenheit gut erkundet worden sind. Die erste Produktion startete im Januar 2011 in Georgetown/Australien. Weitere Informationen zur Deutsche Rohstoff AG unter www.rohstoff.de.

Heidelberg, 2. Mai 2011

Kontakt:

Dr. Thomas Gutschlag
Deutsche Rohstoff AG
Friedrich-Ebert-Anlage 24, 69117 Heidelberg
Tel. (06221) 87 100-0
Fax (06221) 87 100-22
info@rohstoff.de
www.rohstoff.de

Horst Koppelstätter
Koppelstätter Kommunikation GmbH
Friedrichstraße 2, 76530 Baden-Baden
Tel. (07221) 97372 11
Fax (07221) 97372 22
hok@koppelstaetter-kommunikation.de

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