Deutsche Rohstoff AG: Erneute Anhebung der Prognose

Deutsche Rohstoff AG

Deutsche Rohstoff AG: Erneute Anhebung der Prognose

Deutsche Rohstoff AG

Umsatz steigt nach neun Monaten auf 88 Mio. EUR/Konzernergebnis 15,2 Mio. EUR

Mannheim. Der Deutsche Rohstoff-Konzern wird im Gesamtjahr 2018 voraussichtlich einen höheren Umsatz als noch Ende September prognostiziert erzielen und beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) am oberen Rand der Vorhersage oder leicht darüber liegen. Nach neun Monaten lag der Umsatz im Konzern bei 88,4 Mio. EUR (Vorjahr 39,5 Mio. EUR), das EBITDA bei 79,5 Mio. EUR (Vj. 29,1 Mio. EUR). Das Konzernergebnis kletterte auf 15,2 Mio. EUR (Vj. 5,2 Mio. EUR). Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand nunmehr einen Umsatz in Höhe von 100 bis 110 Mio. EUR (bisherige Prognose 90 bis 100 Mio. EUR) und ein EBITDA in Höhe von rund 90 Mio. EUR (bisherige Prognose: 85 bis 90 Mio. EUR). Aufgrund der hohen Rückflüsse verfügte der Konzern am Ende des dritten Quartals über liquide Mittel in Höhe von rund 60 Mio. EUR. Gleichzeitig sanken die Verbindlichkeiten im 3. Quartal um rund 14 Mio. EUR.

Die Netto-Produktion von Öl und Gas im Konzern lag im dritten Quartal bei 1.027.915 (Vj. 345.961) BOE und damit bei einem Tagesdurchschnitt von 11.173 (3.844) BOE. Im Gesamtjahr konnte die Deutsche Rohstoff bisher 2.720.777 (Vj. 1.346.726) BOE bzw. 9.966 (4.933) BOE pro Tag produzieren. Der Ölanteil lag bei 5.559 Barrel Öl pro Tag.

Die Bohrungen bei Elster Oli & Gas lieferten auch im dritten Quartal starke Ergebnisse. Insgesamt entfielen auf Elster 334.731 Barrel Öl (BO) bzw. 474.640 Barrel Öläquivalent (BOE). In den ersten neun Monaten lagen die entsprechenden Zahlen bei 749.000 BO bzw. 1.242.791 BOE. Zum Vergleich: Ryder Scott hatte in seinem Reservegutachten vom 31.12.2017 für Elster eine Produktion von 501.677 BO für die ersten neun Monate erwartet. Die tatsächliche Ölproduktion lag also rund 50% über der Erwartung. Bei Cub Creek lag die im Gesamtjahr produzierte Menge Erdöl in den ersten neun Monaten rund 10% niedriger als von Ryder Scott erwartet, in der ersten Hälfte des 4. Quartals zuletzt etwas darunter. Die Produktion von Erdgas dagegen entsprach der Prognose. Als erster Bohrplatz wurde im September Markham mit sogenannten Gas-Lifts ausgerüstet, was bislang zu einem Produktionsanstieg von rund 30% bei Öl und 100% bei Gas geführt hat. Aufgrund der teils hinter den Erwartungen liegenden Produktionsmengen sollen in den kommenden Monaten auch alle anderen Bohrplätze entsprechend umgerüstet werden. Bis Jahresende werden zunächst bei Vail Gas-Lifts eingebaut.

Die Abschreibungen für den 9-Monatsabschluss wurden wie auch schon nach dem ersten Halbjahr an die tatsächliche Produktion angepasst. Für Elster sank die Abschreibung pro BOE auf 19,5 USD (bisher 22 USD/Barrel), für Cub Creek wurde sie zunächst bei 26 USD je Barrel belassen, um die Ergebnisse der weiteren Überarbeitungen abzuwarten. Wenn die Produktion von Cub Creek bis zum Jahresende stabilisiert werden kann und der Reservenbericht für 2018 im Einklang mit dem Bericht von Ende 2017 steht, könnte eine Reduzierung der Abschreibung bei Cub Creek erforderlich werden, was sich positiv auf das Konzernergebnis auswirken würde. Eine weitere Erhöhung wäre nur dann nötig, wenn sich die Produktion sehr negativ entwickelt.

Unterdessen bereitet Cub Creek derzeit weitere Bohrungen von zwei Bohrplätzen vor. Geplant sind bis zu 24 Bohrungen mit 2 Meilen horizontaler Länge. Bohrbeginn könnte im 2. Quartal 2019 sein. Ob und wann die Bohrungen durchgeführt werden, hängt allerdings noch von weiteren technischen Untersuchungen, Finanzierungsüberlegungen und auch der Ölpreisentwicklung ab.

Thomas Gutschlag, CEO der Deutsche Rohstoff, kommentierte: „Wir freuen uns über das außerordentlich starke Umsatz- und Ergebniswachstum im laufenden Jahr, das uns zu einer erneuten Anhebung der Prognose veranlasst. Gleichzeitig verfügen über eine solide Ausstattung mit liquiden Mitteln, haben derzeit keine Investitionsverpflichtungen und einen ständigen Zufluss von Barmitteln aus den produzierenden Bohrungen. Sollte es zu einem nachhaltigen Preisrückgang am Ölmarkt kommen, werden sich gute Investitionsgelegenheiten ergeben.“

Den Bericht für das 3. Quartal finden Sie hier.

Mannheim, 19. November 2018

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