Deutsche Rohstoff AG: Geschäftsverlauf entspricht den Erwartungen

Deutsche Rohstoff AG

Deutsche Rohstoff AG: Geschäftsverlauf entspricht den Erwartungen

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Halbjahresbericht online/Starker Anstieg der produzierenden Bohrungen

Mannheim. Der Deutsche Rohstoff-Konzern hat im ersten Halbjahr, wie schon am 14. August im Rahmen der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen gemeldet, einen Konzernumsatz (alle Zahlen nach HGB und ungeprüft) in Höhe von 32,1 Mio. EUR und ein Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) in Höhe von 23,5 Mio. EUR erzielt. Das Konzernergebnis belief sich zum 30. Juni 2017 auf 5,0 Mio. EUR. Es wurde durch Währungsverluste in EUR/USD um rund 3 Mio. EUR geschmälert.

Das Eigenkapital im Konzern erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2016 leicht auf 66,9 Mio. EUR. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 35,2 % gegenüber 34,2 % Ende 2016. Die liquiden Mittel (Guthaben bei Kreditinstituten plus Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögen) beliefen sich auf 47,1 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 74,6 Mio. EUR).

In den kommenden Monaten erwartet die Deutsche Rohstoff einen starken Anstieg der produzierenden Bohrungen im Konzern. Alle drei US-Gesellschaften zusammen sind derzeit an mehr als 50 neuen Bohrungen beteiligt. Cub Creek Energy hat bereits vor wenigen Tagen sieben Bohrungen in Produktion gebracht, 16 weitere werden im ersten Quartal 2018 folgen. Elster Oil & Gas beteiligt sich an 20 Bohrungen mit 2 und 2,5 Meilen Länge, die ebenfalls im ersten Quartal 2018 in Produktion gehen sollen. Salt Creek Oil & Gas erwartet den Produktionsbeginn von zwölf 2-Meilen-Bohrungen bis Anfang 2018. Netto, d. h. auf einen 100 % Anteil der drei Gesellschaften umgerechnet, wird die Zahl der produzierenden Bohrungen damit voraussichtlich von derzeit 28 auf ca. 59 steigen.

Auch bei den Bergbaubeteiligungen gab es in den vergangenen Monaten erfreuliche Entwicklungen. Generell profitierten sie von steigenden Metallpreisen. Der Preis für Wolfram-APT legte von Anfang Juli bis Mitte September um 50 % auf rund 315 USD/mtu zu. Die Preise für Seltene Erden stiegen teilweise noch stärker.

Almonty Industries, an der die Deutsche Rohstoff rund 13,6 % hält, konnte im Quartal von April bis Juni ein EBITDA von 3,3 Mio. CAD ausweisen nach 0,9 Mio. CAD im ersten Quartal und ‑0,4 Mio. CAD im 4. Quartal 2016. Zudem gelang es, das Eigenkapital deutlich zu stärken und die Verschuldung zu senken. Der Aktienkurs hat sich seit dem Tiefstand Ende Juni verdreifacht. Diese positive Entwicklung ist für die Deutsche Rohstoff insofern bedeutsam, als die Beteiligung Almonty mit einem Wert von rund 16,5 Mio. EUR in der Bilanz steht. Dieser Wert ist durch den jetzigen Aktienkurs von Almonty annähernd gedeckt.

Der Halbjahresbericht, der online auf der Homepage der Gesellschaft abrufbar ist, enthält eine ausführliche Darstellung der Entwicklung der wesentlichen Rohstoffprojekte im Konzern.

Mannheim, 29. September 2017

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Die Deutsche Rohstoff identifiziert, entwickelt und veräußert attraktive Rohstoffvorkommen in Nordamerika, Australien und Europa. Der Schwerpunkt liegt in der Erschließung von Öl- und Gaslagerstätten in den USA. Metalle wie Gold, Kupfer, Seltene Erden, Wolfram und Zinn runden das Portfolio ab. Weitere Informationen unter www.rohstoff.de