Deutsche Rohstoff: Salt Creek akquiriert Öl- und Gasproduktion in North Dakota

Deutsche Rohstoff AG

Deutsche Rohstoff: Salt Creek akquiriert Öl- und Gasproduktion in North Dakota

Deutsche Rohstoff AG

Erwarteter Gesamtumsatz über USD 200 Mio./Kaufpreis USD 38,1 Mio.

Mannheim/Denver. Salt Creek Energy, US-Tochterfirma der Deutsche Rohstoff AG, hat heute eine Akquisition von Flächen in North Dakota unterzeichnet. Es handelt sich um insgesamt 1,795 Netto-Acres (726 Hektar) mit 60 bereits produzierenden und rund 90 geplanten Bohrungen. Der Kaufpreis beträgt USD 38,1 Mio. Die Bohrungen produzieren aus den Formationen „Bakken“ und „Three Forks“ im Williston Basin.

Der durchschnittliche Anteil von Salt Creek an den Bohrungen wird etwa 8 % betragen. Die auf Salt Creek entfallende Produktion beläuft sich derzeit auf ca. 550 BOEPD (Barrel Ölequivalent pro Tag). Für 2017 rechnet das Management von Salt Creek unter der Annahme eines durchschnittlichen Ölpreises (WTI) von USD 50/Barrel mit einem Umsatz für Salt Creek von USD 6,5 Millionen und einem EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von USD 4,8 Millionen. In den Folgejahren werden Umsatz und EBITDA nach der Planung stark steigen. Alle Flächen sind „non-operated“, d.h. Salt Creek ist nicht Betriebsführer. Die Bohrungen werden vielmehr von einigen der bekanntesten und größten US Öl & Gas Unternehmen wie Hess Corporation, EOG Resources, Statoil, Whiting Petroleum und XTO Enery durchgeführt.

Der Stichtag der Transaktion ist der 1. September 2016, d.h. Salt Creek werden Umsätze und Kosten ab diesem Zeitpunkt zugerechnet. Salt Creek erwartet, dass die Akquisition bis Ende Dezember 2016 abgeschlossen sein wird. Sie unterliegt den üblichen Kaufpreisanpassungen und Abschlussbedingungen. Die Finanzierung erfolgt durch eine Kombination von Eigen- und Fremdkapital. Unter anderem wird Salt Creek ein auf die erworbenen Reserven abgestelltes Darlehen einer US-Bank in Anspruch nehmen (Reserved Based Lending Facility). Nach Abschluss der Transaktion wird die Deutsche Rohstoff einen Anteil von 90% an Salt Creek halten.

Die verbleibenden, noch nicht abgeteuften 90 Bohrungen, die einen signifikanten Anteil des Wertes der Flächen ausmachen, werden von den Betriebsführern voraussichtlich in den nächsten 3 bis maximal 5 Jahren gebohrt. Die dafür notwendigen Investitionen wird Salt Creek weitgehend aus dem Cashflow der bereits produzierenden Bohrungen finanzieren können. Der Gesamtumsatz aller Bohrungen des Projekts über einen Zeitraum von 20 Jahren wird über USD 200 Mio. und das EBITDA über USD 140 Mio. betragen. Diese Schätzung beruht auf der Annahme, dass alle ausstehenden Bohrungen tatsächlich abgeteuft werden und die erwartete Produktion erbringen. Als Ölpreisannahme wurde die WTI Terminkurve vom 15. November 2016 zugrunde gelegt.

Tim Sulser, CEO von Salt Creek Oil & Gas, kommentierte: „Diese Transaktion ist ein wichtiger Meilenstein für Salt Creek. Die Flächen stellen eine Beteiligung an einigen der hochwertigsten Flächen für Öl- und Gas-Entwicklung in den USA dar. Unser Ziel ist es, diese Flächen als Ausgangspunkt für den Aufbau einer signifikanten Position im Williston Basin zu nutzen. Darüber hinaus erlaubt uns die Zusammenarbeit mit verschiedenen Betriebsführern von weiteren Effizienzgewinnen zu partizipieren.“

Thomas Gutschlag, CEO der Deutsche Rohstoff, sagte: „Wir freuen uns, dass dem Team um Tim Sulser diese Akquisition gelungen ist. Wir sichern uns damit eine sehr langfristige, wirtschaftlich robuste Produktion und fügen unserem Geschäft in den USA ein weiteres, wesentliches Standbein hinzu.“

Mannheim, 22. November 2016

PRESSEMELDUNG HERUNTERLADEN

Die Deutsche Rohstoff identifiziert, entwickelt und veräußert attraktive Rohstoffvorkommen in Nordamerika, Australien und Europa. Der Schwerpunkt liegt in der Erschließung von Öl- und Gaslagerstätten in den USA. Metalle wie Gold, Kupfer, Seltene Erden, Wolfram und Zinn runden das Portfolio ab. Weitere Informationen unter www.rohstoff.de