Deutsche Rohstoff AG: Positives Konzernergebnis im ersten Halbjahr

Deutsche Rohstoff AG

Deutsche Rohstoff AG: Positives Konzernergebnis im ersten Halbjahr

Deutsche Rohstoff AG

Hohe Währungsgewinne/Steigendes Eigenkapital und hohe liquide Mittel

Heidelberg. Der Deutsche Rohstoff-Konzern hat im ersten Halbjahr ein positives Konzernergebnis (alle Zahlen nach HGB und ungeprüft) in Höhe von EUR 0,2 Mio. erzielt. Wesentliche Ursache dafür waren Währungsgewinne in EUR/USD, die sich auf EUR 5,8 Mio. summierten. Diese Währungsgewinne sind zum größten Teil nicht realisiert. Umsätze aus Produktverkäufen fielen keine an, da die produzierenden Einheiten in den USA und Australien im Laufe des Jahres 2014 verkauft worden waren. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) belief sich zum 30. Juni auf EUR 3,1 Mio., das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf EUR 2,7 Mio. und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) auf EUR 0,9 Mio.

Das Eigenkapital im Konzern stieg gegenüber dem 31. Dezember 2014 um EUR 2,2 Mio. auf EUR 64,6 Mio. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 49,5% gegenüber 46,4% Ende 2014. Die liquiden Mittel (Guthaben bei Kreditinstituten plus Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögen) beliefen sich auf EUR 92,4 Mio. (31. Dezember 2014: EUR 103,3 Mio.).

Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand nunmehr ein deutlich besseres Konzernergebnis als noch Ende Mai. Im Lagebericht für 2014 war ein negatives Konzernergebnis im oberen einstelligen Millionenbereich prognostiziert worden. Der Vorstand geht jetzt davon aus, dass allenfalls ein Konzernverlust im niedrigen einstelligen Millionenbereich eintritt. Das EBITDA und das EBIT sollten positiv ausfallen. Dieser Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass der Wechselkurs EUR/USD sich bis zum Jahresende nicht wesentlich verändert und keine größeren außerplanmäßigen Abschreibungen erforderlich sind.

Die Deutsche Rohstoff AG als Muttergesellschaft erzielte ebenfalls ein positives Ergebnis. Es belief sich zum Halbjahr auf EUR 2,7 Mio. Das EBITDA lag bei EUR 4,1 Mio., das EBIT bei EUR 4 Mio. und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bei EUR 3,4 Mio. Auch hier fiel ein Währungsgewinn in Höhe von EUR 5,8 Mio. an. Für das Gesamtjahr 2015 geht der Vorstand ebenfalls von einem Überschuss aus.

Der Halbjahresbericht, der online auf der Homepage der Gesellschaft unter www.rohstoff.de abrufbar ist, enthält eine ausführliche Darstellung der Entwicklung der wesentlichen Rohstoffprojekte im Konzern. Wichtige Ereignisse waren unter anderem:

– Die US-Tochtergesellschaft Elster Oil & Gas nahm Mitte September die Öl- und Gasproduktion aus fünf Horizontalbohrungen auf. Förderraten für den ersten Produktionsmonat sollen Mitte Oktober veröffentlicht werden.
– Cub Creek Energy, eine weitere Mehrheitsbeteiligung in den USA, sicherte sich vertraglich prospektive Flächen über rund 2.200 Acres zur Entwicklung von Öl- und Gasvorkommen. Erste Bohrungen sollen im vierten Quartal 2015, spätestens aber im ersten Quartal 2016 beginnen.
– Cub Creek Energy und Elster Oil & Gas planen mittlerweile insgesamt rund 150 Horizontalbohrungen auf ihren Flächen.
– Im Juni 2015 gründete die Deutsche Rohstoff AG zusammen mit den erfolgreichen Tekton-Gründern die Salt Creek Energy, eine weitere US Öl- und Gasgesellschaft.
– Die kanadische Beteiligung Almonty Industries fusionierte Anfang September mit Woulfe Mining, um einen der größten Wolframproduzenten außerhalb Chinas zu schaffen. Bei einer anschließenden Finanzierung übernahm die Deutsche Rohstoff AG eine Wandelschuldverschreibung in Höhe von 4 Mio. kanadischen Dollar.
– Im Laufe des Jahres investierte die Deutsche Rohstoff in mehreren Schritten bei dem australischen Kupfer-Explorationsunternehmen Hammer Metals, das über große und aussichtsreiche Lizenzflächen in der bekannten Region Mount Isa in Queensland/Australien verfügt. Der Anteil an Hammer beträgt rund 25%, wenn alle Optionen ausgeübt werden sollten.
– Die Tochter Ceritech mit Sitz in Leipzig trieb ihr Projekt zur Gewinnung von Seltenen Erden aus Haldengips weiter voran. Ceritech sieht darin eine sehr gute Möglichkeit, eine kostengünstige und verlässliche Seltenerden-Produktion aufbauen zu können.

Thomas Gutschlag, CEO der Deutsche Rohstoff, kommentierte: “Wir freuen uns über das gute Halbjahresergebnis. Wir verfügen über hohe liquide Mittel und eine gesunde Bilanz. Mit dem Beginn der Produktion von Öl und Gas bei Elster haben wir auch wieder ein operatives Geschäft, das wir in den nächsten Monaten weiter ausbauen werden. Die schwachen Rohstoffmärkte bieten nach wie vor hervorragende Einstiegsmöglichkeiten.“

Heidelberg, 29. September 2015

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Die Deutsche Rohstoff identifiziert, entwickelt und veräußert attraktive Rohstoffvorkommen in Nordamerika, Australien und Europa. Der Schwerpunkt liegt in der Erschließung von Öl- und Gaslagerstätten in den USA. Metalle wie Gold, Kupfer, Seltene Erden, Wolfram und Zinn runden das Portfolio ab. Weitere Informationen unter www.rohstoff.de