Deutsche Rohstoff: Rückkaufangebot für Unternehmensanleihe

Deutsche Rohstoff AG

Deutsche Rohstoff: Rückkaufangebot für Unternehmensanleihe

Deutsche Rohstoff AG

Heidelberg. Die Deutsche Rohstoff AG unterbreitet den Gläubigern ihrer Unternehmensanleihe (WKN A1R07G; ISIN DE000A1R07G4) ein Rückkaufangebot zu einem Kurs von 105% des Nominalwertes. Die Angebotsfrist läuft vom 23. Januar 2015 bis zum 5. Februar 2015. Der Rückkauf ist auf einen Gesamtbetrag von EUR 20 Millionen beschränkt. Das derzeit ausstehende Volumen der Anleihe beläuft sich auf rund EUR 57 Millionen. Die Gläubiger erhalten von ihren Depotbanken in den kommenden Tagen eine entsprechende Mitteilung und die Möglichkeit, die Annahme des Rückkaufangebots bis zum 5. Februar zu erklären.

Die Deutsche Rohstoff AG hatte die Anleihe im Juni 2013 zur Finanzierung des Bohrprogramms ihrer Mehrheitsbeteiligung Tekton Energy in den USA begeben. Die Anleihe hat eine Laufzeit bis Juli 2018. Gemäß den Anleihebedingungen kann die Deutsche Rohstoff AG die Anleihe im Juli 2016 zu einem Kurs von 103 %, ab Juli 2017 zu 102 % vorzeitig kündigen und zurückzahlen.

Der ursprünglich mit der Emission der Anleihe verfolgte Zweck ist zwischenzeitlich entfallen, da Tekton Energy im Mai 2014 seine wesentlichen Vermögensgegenstände für USD 200 Mio. verkauft hat. Die Deutsche Rohstoff AG beabsichtigt aber, wieder in den Öl- und Gassektor in den USA zu investieren. Zu diesem Zweck wurden in den letzten Wochen neue Flächen akquiriert. Es ist geplant, in den kommenden Monaten Öl- und Gasbohrungen auf diesen Flächen durchzuführen und dabei auch die Mittel aus der Anleihe zu nutzen. Die Deutsche Rohstoff AG möchte ihren Gläubigern mit dem Rückkaufangebot die Möglichkeit geben, auf diese veränderte Ausgangslage zu reagieren und ihre Anleihen zu einem attraktiven Kurs zurückzugeben.

Gemäß der Regularien der Deutsche Börse AG wird der Handel in der Anleihe der Deutsche Rohstoff AG mit Veröffentlichung dieser Meldung bis zum Ende des folgenden Handelstages ausgesetzt. Hierbei handelt es sich um eine Standardmaßnahme.

Heidelberg, 21. Januar 2015