Deutsche Rohstoff: Rhein Petroleum beginnt mit erster Erdölbohrung in Süddeutschland

Deutsche Rohstoff AG

Deutsche Rohstoff: Rhein Petroleum beginnt mit erster Erdölbohrung in Süddeutschland

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Wiedererschließung des ehemaligen Ölfeldes Stockstadt in Hessen/Erhöhte Aktivität im Rheingraben

Heidelberg. Die Rhein Petroleum GmbH, Heidelberg, beginnt am heutigen Mittwoch ihre erste Probebohrung in Deutschland. Rhein Petroleum wird in den kommenden vier bis fünf Wochen im südhessischen Riedstadt-Crumstadt bis in eine Tiefe von rund 1.600 Metern bohren. Riedstadt-Crumstadt liegt ca. 50 km südlich von Frankfurt am Main. Die Bohrung endet in den sogenannten „Pechelbronner Schichten“, in denen Rhein Petroleum förderungswürdige Mengen an Erdöl vermutet. Dieses Bohrziel wurde in Folge der umfangreichen seismischen Untersuchungen der Rhein Petroleum als vielversprechend definiert. Es liegt im ehemaligen Ölfeld „Stockstadt“, aus dem bis 1994 Öl gefördert wurde und in dem noch signifikante Restreserven erwartet werden. Auch im Umfeld des alten Feldes konnten interessante Strukturen identifiziert werden, die ebenfalls erbohrt werden sollen. Eine weitere Bohrung, an der die Rhein Petroleum beteiligt ist, hat bereits Anfang August in Karlsruhe-Leopoldshafen begonnen. Die dortige Bohrung wird vom Konsortialpartner GdF Suez durchgeführt. Die Bohrungen in Riedstadt-Crumstadt und Karslruhe-Leopoldshafen sind die ersten Erdölbohrungen in Hessen bzw. Baden-Württemberg seit 25 Jahren. Im hessischen Teil des Rheingrabens begann schon 1952 die kommerzielle Förderung von Erdöl. Insgesamt konnten bis 1994 aus insgesamt 47 Bohrungen knapp 7 Millionen Barrel Öl gefördert werden. Das Öl sammelte sich in Schichten, die zwischen 1.500 und 1.700 Meter tief unter der Oberfläche liegen. Weitere Informationen sind auf der Homepage der Rhein Petroleum (www.rheinpetroleum.de) erhältlich. Eine Webcam zeichnet aktuelle Bilder vom Bohrplatz in Riedstadt-Crumstadt auf und wird alle 5 Minuten aktualisiert. Die Deutsche Rohstoff AG, die die Rhein Petroleum Ende 2007 mitgegründet hatte, um alte Ölfelder in Süddeutschland wiederzuerschließen, ist noch mit 10% an dem Unternehmen beteiligt. Die restlichen Anteile hält die Tulip Oil (www.tulipoil.com), Den Haag, Niederlande, an die die Deutsche Rohstoff Anfang 2011 die Mehrheit veräußert hatte. Aufgrund einer Vereinbarung vom September 2012 zwischen Tulip Oil und Deutsche Rohstoff muss die Deutsche Rohstoff trotz des 10%-Anteils nur 2,5% der Investitionen der Rhein Petroleum finanzieren.

Heidelberg, 28. August 2013