Deutsche Rohstoff AG: Tin International veröffentlicht erweiterte Ressourcenschätzung für Zinnprojekt Gottesberg

Deutsche Rohstoff AG

Deutsche Rohstoff AG: Tin International veröffentlicht erweiterte Ressourcenschätzung für Zinnprojekt Gottesberg

Deutsche Rohstoff AG

25% der Ressource in der Kategorie „Indicated“/Erstmals JORC-Schätzung für Kupfer

Heidelberg/Brisbane. Tin International Limited, Brisbane, Australien, an der die Deutsche Rohstoff AG die Mehrheit hält, hat eine neue Ressourcenschätzung für das Zinnprojekt Gottesberg im sächsischen Erzgebirge veröffentlicht. Die vollständigen Berichte für Gottesberg und das zweite Lizenzgebiet des Unternehmens in Geyer/Erzgebirge, die ein unabhängige Gutachter der australischen Firma Mining One erstellt hat, liegen nun vor. Sie entsprechen dem international gängigen australischen JORC-Standard.

Für das Zinnvorkommen im vogtländischen Gottesberg schätzt der Gutachter eine enthaltene Zinnmenge von 114.000 Tonnen mit einem Durchschnittsgehalt von 0,27 % Zinn. Neu ist, dass von dieser Gesamtmenge nunmehr 29.000 Tonnen in die Kategorie „Indicated“ eingestuft sind, die einen höheren Grad an Sicherheit für die Schätzung bedeutet. Der Gutachter hatte weitere 42 Bohrungen aus den 1980´er Jahren, die von Untertage vorgenommen worden waren, in sein Modell einbezogen. Die Daten dieser Bohrungen konnten erst vor kurzem gesichert werden. Wenn nur Bereiche mit höheren Gehalten betrachtet werden, ergibt sich zum Beispiel bei einem Durchschnittsgehalt von 0,49% Zinn eine Gesamtmenge von 33.000 Tonnen, von denen wiederum 10.000 Tonnen der Kategorie Indicated zugeordnet sind.

Erstmals liegt nun auch eine JORC-Schätzung für den Kupfergehalt des Erzes in Gottesberg vor. Der Gutachter errechnet eine Kupfermenge von 38.000 Tonnen bei einem Durchschnittsgehalt von 0,09%. Die höhergehaltigen Bereiche mit durchschnittlich 0,12% Kupfer ergeben einen Kupferinhalt von 8.000 Tonnen. In beiden Fällen ist die Schätzung der Kategorie „Inferred“ zugeordnet.

Tin International plant, im ersten Quartal 2013 ein weiteres Bohrprogramm in Gottesberg zu beginnen, mit dem Ziel, sowohl die Ressource insgesamt zu erweitern als auch speziell die Menge in höhergehaltigen Bereichen. Nach dem jetzigen Wissenstand kann die Lagerstätte sowohl in benachbarte Gebiete, auf denen Altbergbau verzeichnet ist, als auch zur Tiefe hin erweitert werden. Ebenfalls für das erste Halbjahr plant Tin International eine sogenannte Scoping Study zu erstellen, aufgrund derer der Umfang der weiteren Untersuchungen festgelegt werden soll.

Heidelberg, 8. Oktober 2012