Deutsche Rohstoff AG: Tekton Energy meldet drei fündige Ölbohrungen

Deutsche Rohstoff AG

Deutsche Rohstoff AG: Tekton Energy meldet drei fündige Ölbohrungen

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Produktionsbeginn im April / Weitere Bohrungen bereits im Gange

Denver/Heidelberg. Die Deutsche Rohstoff AG (DRAG) hat über ihre Tochterfirma Tekton Energy im US-Bundesstaat Colorado einen Bohrerfolg erzielt. Im Rahmen der ersten Bohrkampagne, die das Unternehmen im Windsor/Wattenberg-Projekt nördlich Denver Anfang Februar begonnen hatte, wurden drei Vertikalbohrungen vom selben Bohrplatz („Rancho pad“) in verschiedene Richtungen abgeteuft. Alle drei Bohrungen waren fündig. Am heutigen Tage beginnen die nächsten drei Bohrungen von einem weiter westlich gelegenen Bohrplatz („Pavistma pad“).

Jerry Sommer, CEO von Tekton Energy, sagte: „Das ist ein schöner Erfolg und eine Bestätigung unseres geologischen Modells. Wir werden unser Bohrprogramm mit Hochdruck vorantreiben, da wir aufgrund der sehr gut bekannten Geologie des Wattenberg-Feldes auch für die weiteren Bohrungen gute Ergebnisse erwarten können.

Die Förderung aus den ersten drei Bohrungen soll im April beginnen. Bis zur Jahresmitte sollen 7 weitere Bohrungen von unterschiedlichen Bohrplätzen abgeteuft und in Produktion gebracht werden. Eine Vertikalbohrung im Wattenberg-Feld fördert in der Regel anfänglich rund 50 Barrel Ölaquivalent pro Tag.

Die geologischen Befunde der Bohrungen lassen den Schluss zu, dass die angetroffenen Schichten auch für Horizontalbohrungen geeignet sind. Einer der größten Produzenten im Wattenberg-Feld, Anardarko Petroleum, hatte im November berichtet, dass ein umfangreiches Horizontalbohrprogramm im letzten Jahr überragende wirtschaftliche Ergebnisse erbracht hatte. Die anfängliche Förderrate lag bei den veröffentlichten Bohrungen bei einem Vielfachen der Vertikalbohrungen. Die beste Bohrung erbrachte rund 1.200 Barrel anfängliche Tagesproduktion. Deutsche Rohstoff AG und Tekton Energy werden deshalb in den nächsten Monaten ein Konzept entwickeln, wie dieses zusätzliche Potential zur Wertsteigerung der eigenen Flächen genutzt werden kann.

Heidelberg, 23. Februar 2012